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15.0 Bozner Sauce zu warmem Spargel

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Eine einfache Köstlichkeit zwischen Brenner und Salurner Klause, mit der frischer Spargel noch schmackhafter wird. Je nach Gusto können Sie die unten angegebenen Mengen für 4 Personen auch erhöhen. Wir machen zu Hause immer das Doppelte, weil sie gut schmeckt und uns an wunderbare Urlaubstage in Südtirol erinnert.

 

ZUTATEN (4 Personen):

6 Eier M

2-3 TL Senf

100 ml bestes Olivenöl

2-4 EL heiße Fleischsuppe

2-3 EL Schnittlauch

2-3 EL Weißweinessig

Salz und weißer Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitung:

Für die Bozner Sauce die Eier hart kochen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Das Eigelb vom Eiweiß trennen. In einem Mixbecher das Eigelb zerdrücken und mit Senf und Fleischsuppe mit dem Stabmixer cremig rühren, Essig und Öl nach Geschmack und Konsistenz zugeben und mixen, mit Pfeffer und Salz würzen.

Zum Schluss den Schnittlauch und das feingehackte Eiweiß unterheben.

Guten Appetit!

 

Hinweis: Zwischendurch abschmecken und danach eventuell die Mengen für Essig, Olivenöl und Fleischsuppe variieren.


14.0 Buttermilch-Pannacotta mit Salbei ...

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Wir tüfteln gerade an Rezepten für die erste Speisekarte nach dem Lockdown. Angesichts fehlender Urlaubsperspektiven wollen wir wenigstens eine kulinarische Reise in mediterrane Gefilde bieten. Wir sehnen uns doch alle nach der sonnigen Leichtigkeit des Südens, nach warmem Kräuterduft und den herrlichen Küchen Liguriens oder der Provence. Heute also ein Dessertrezept, mit dem wir den oft einfallslosen Klassiker Panna Cotta in kulinarische Höhen heben. Machen Sie mit!

 

ZUTATEN PANNA COTTA (8 Portionen):

400ml             Sahne
300ml             Buttermilch
100g               Orangenblütenhonig oder anderer Blütenhonig
1                     Handvoll frischer Salbei fein geschnitten
6 Blatt Gelatine in kaltem Wasser eingeweicht

 

Für den Honigsirup:

60ml               Wasser
50g                 Orangenblütenhonig oder anderer Blütenhonig
1                     Zimtstange
1                     Mark einer Vanilleschote
4EL                Zitronensaft
1 Hauch        Zitronenabrieb von unbehandelter Zitrone
1                     Handvoll frischer Salbei fein geschnitten

300g               Blaubeeren halbiert

 

Zubereitung:

Für die Panna Cotta die Sahne kurz aufkochen lassen. Salbei und Honig unterheben und vom Herd ziehen. Die gut ausgedrückte Gelatine unterrühren und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Dann durch ein feines Sieb passieren und mit der Buttermilch verrühren. In passende Schälchen (ca. 100ml) füllen und im Kühlschrank mindestens 3 Stunden kaltstellen.

Für den Honigsirup das Wasser aufkochen und restliche Zutaten (ohne Beeren) darunter rühren. In eine Schüssel füllen und im Kühlschrank ca. 1 Stunde ziehen lassen. Durch ein feines Sieb passieren. Durch ein feines Sieb gießen und die Blaubeeren ca. 30 Minuten darin marinieren.

Panna Cotta aus Schälchen stürzen und mit marinierten Blaubeeren toppen.

Guten Appetit!


13.0 Fussili mit grünem Spargel ...

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Pasta ohne Tomatensauce sind manchem Deutschen suspekt. Dabei zaubern italienische Nonnas mit wenigen, aber erstklassigen Produkten köstliche Nudelgerichte. Mit dem aktuell gut verfügbaren grünen Spargel bringen Sie ein wunderbares Sommergericht auf den Tisch, denn auch hier stimmt die Devise: Vom Einfachen das Beste!

ZUTATEN (4 Personen)

400g               grüner Spargel

2EL                Butter

2                     Handvoll frische Minze (am besten die marokkanische)

2                     Knoblauchzehen

2EL                feinstes Olivenöl

250g               Ricotta

                        Parmesan, Salz, frisch gemahlener Pfeffer, Zucker

 Zubereitung:

Minze mit Knoblauch im Mörser fein zermahlen. Olivenöl hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Minze-Paste mit Ricotta cremig rühren. Abschmecken.

Vom Spargel die angetrockneten Enden abschneiden und nur das untere Drittel schälen. Spargel schräg in mundgerechte Stücke schneiden und mit Butter bei mittlerer Hitze in einer Pfanne braten. Mit einer Prise Zucker bestreuen und etwas karamellisieren lassen. Der Spargel darf leichte Röstaromen annehmen und soll bissfest sein.

In der Zwischenzeit haben Sie die Pasta in gut gesalzenem Wasser al dente gegart.

Ricotta mit 2-3 EL Nudelwasser mit der Pasta vermengen. Den größten Teil der gebratenen Spargelstücke unterheben. Einige Spargelstücke als Deko auf der Pasta im Teller verteilen. Nach Belieben mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Guten Appetit!


12.0 Karamellisierter Spargel mit Erdbeeren

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Unsere kleine Folge diverser Rezepte aus unserem Repertoire erfreut sich noch immer großen Interesses. Die Öffnungsquoten unseres Newsletters liegen konstant zwischen 85 und 90%. Nun haben wir von ganz lieben Gästen als kulinarische Revanche ein leckeres Spargelrezept erhalten, das sich unbedingt zum Nachkochen lohnt. Passt in die Jahreszeit, schmeckt lecker und bringt Farbe auf den Teller!

 

ZUTATEN (4 Personen)

20 Stangen weißer Spargel (Minimum)

4 - 5 Stiele topfrischer Estragon

300 gr. Erdbeeren

3 EL beste Erdbeerkonfitüre

1 EL bester weißer Balsamico

30 gr. Butter

1 Teelöffel eingelegte grüne Pfefferkörner (Menge nach Gusto)

Salz

2 EL Öl (geschmacksneutral)

ca. 1 EL Zucker

Zubereitung:

Estragon waschen und trocken tupfen. Bis auf die Garnitur zupfen und grob hacken. Erdbeeren waschen, putzen und fein würfeln. Konfitüre mit Essig verrühren, kurz aufkochen. Erdbeerwürfel, Butter, gehackten Estragon und grünen Pfeffer zugeben und ca. 1 Min. köcheln lassen, mit Salz abschmecken. Vom Herd nehmen und warm stellen.

Spargel wie üblich kochen - aber sehr bissfest!

Öl in großer Pfanne erhitzen, Spargel darin portionsweise braun anbraten, mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. Mit etwas Salz würzen.

Spargel mit Erdbeer-Pfefferkompott anrichten und mit Estragon garnieren.

Guten Appetit!


11.0 Paprikás vom Maishähnchen

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Nachdem unser Rezept Wiener Kalbsrahmgulasch so großen Anklang gefunden hat, wollen wir heute ein weiteres Gericht aus der k. und k. Küche zum Nachkochen empfehlen. Nicht Wien, sondern Budapest ist heute unser kulinarisches Ziel. Mit wenig Aufwand gelingt es, mit nur einem Topf Großartiges zu zaubern.
Jó étvágyat!  Guten Appetit!

 

ZUTATEN (4 Personen)

4-6                  Keulen vom Maishähnchen

1l                    Hühnerbrühe

2                     große Zwiebeln

2-4                  mittelgroße Knoblauchzehen, fein geschnitten

2                     rote Paprikaschoten

2                     säuerliche Äpfel

2EL                 Paprikapulver scharf
2EL                Paprikapulver edelsüß

1                     Sträußchen frischer Majoran

4cm                frischer Ingwer, fein gerieben mit Schale

1                     Bio-Zitrone (Schale fein gerieben)

200g               Butter

1-2 Becher    Crème double

Salz und frisch gemahlener Pfeffer


Zubereitung:

Hähnchenkeulen am Gelenk teilen und salzen. In einer tiefen Pfanne Keulen in schäumender Butter auf allen Seiten anbraten. Dann herausnehmen, pfeffern und warm stellen.

Im Bratenrückstand fein geschnittene Zwiebeln, Knoblauch und Paprika bei kleiner Hitze weich schmoren (10-15 Minuten). Klein geschnittenen Apfel und Ingwer hinzufügen und kurze Zeit weiterschmoren. Mit Paprikapulver und Majoran würzen bzw. aromatisieren, Hühnerbrühe aufgießen und flott nach individuellem Geschmack etwas einreduzieren. Majoran entfernen. Mit dem Pürierstab fein mixen und abschmecken.

Hähnchenkeulen wieder einlegen und bei kleiner Hitze fertig schmoren. Hähnchen aus der Sauce nehmen und unter dem Grill knusprig grillen. Crème double und Zitronenabrieb unter die Sauce heben und alles zusammen mit Nockerln und einem frischen Salat zu Tisch bringen.


10.0 Heilbutt aus dem Ofen à la Reuben

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Heute wollen wir uns mal an Meeresfisch wagen und haben deshalb ein Rezept unseres Freundes Reuben aus Franschhoek in Südafrika so variiert, dass es unschwer mit Zutaten aus hiesigen Asia-Läden zu bewerkstelligen ist, aber dennoch dem Original sehr nahekommt. Also frisch ans Werk und lassen Sie es sich gut schmecken.

 

ZUTATEN (4 Personen)

4x 150g Rückenfilet vom schwarzen Heilbutt, 800ml Kokosmilch, 2TL Tom Yum Paste aus dem Asia-Laden, 3TL Sweet Chili Sauce,1 grüne und 1 rote Chili (entkernt und fein geschnitten), 2TL frisch geriebenen Ingwer, 2TL Kurkuma gemahlen, 6TL Limettensaft, Salz, Koriandergrün zum Garnieren

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

In einem Topf die Kokosmilch mit mittlerer Hitze auf die Hälfte einkochen. Alle Zutaten (außer Fisch und Koriander) zufügen und kurz aufkochen. Nun abschmecken und auf die gewünschte Schärfe achten, deshalb ggf. Tom Yum Paste und Chillies noch nicht in vollem Umfang zugeben.

Die Sauce in eine oder zwei feuerfeste Formen geben, den Fisch einlegen und je nach Dicke der Filets 2-3 Minuten im Ofen garen. Eventuell mit einem Zahnstocher prüfen, ob der Fisch fertig ist.

Den Fisch vorsichtig auf Tellern anrichten, mit der Sauce reichlich nappieren und mit fein gehacktem Koriandergrün (unbedingt mit Stängeln) garnieren. Dazu passen Reis und ein knackiger Salat.

Guten Appetit!

 

Hinweise:

  • Sie können jeden anderen weißfleischigen Seefisch verwenden, der nicht zu fett ist. Es eignen sich auch Kabeljau, Rotbarsch, Seelachs oder Steinbeißer.
  • Da das Schärfeempfinden individuell variiert, sollten Sie die angegebenen Mengen für Gewürze, Chili und Paste nur nach und nach einrühren und jeweils abschmecken.
  • Übergaren Sie den Fisch nicht, das wäre schade. Prüfen Sie einfach nach 2 Minuten, ob sich der Zahnstocher ohne Widerstand in den Fisch stecken lässt. Dann ist er fertig!
  • Die Sauce lässt sich übrigens wunderbar vorbereiten, so dass Sie das ganze Gericht erst am nächsten Tag fertigstellen können.

9.0 Rote Beete – Petersilienwurzel-Suppe mit Kren

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Nach den opulenten Ostertagen mit einem schmackhaften Braten oder den großartigen Steaks von LUMA ist mal wieder eine Suppe dran. Rote Beete ist eine der gesündesten Gemüsesorten überhaupt und birgt eine Vielzahl an Gesundheitseffekten. Sie stärkt das Immunsystem und Petersilienwurzel wurde schon von den Römern als Kraftkost nicht nur für die Gladiatoren geschätzt.

 

ZUTATEN (4 Personen)

500g rote Beete (vorgekocht)  gewürfelt, 2 Petersilienwurzeln gewürfelt, 1 kleine Kartoffel gewürfelt, 1 Zwiebel gewürfelt, frischer Ingwer fein gerieben (mit gesäuberter Schale), 3EL Butter, 800ml Gemüse- oder Hühnerbrühe, 150g Crème fraîche, 1-2 EL Meerrettich aus dem Glas, Salz, Pfeffer, Schnittlauchröllchen

Zubereitung:

Butter in einem großen Topf erhitzen und Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Kartoffel und Petersilienwurzel hinzufügen. Brühe angießen und rote Beete in den Topf geben. Ca. 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren.
Nach Geschmack mit fein geriebenem Ingwer aufpeppen, eventuell durch ein feines Sieb passieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Crème fraîche mit dem Meerrettich verrühren.

Suppe in Teller abfüllen und lediglich an der Oberfläche Crème fraîche dekorativ spiralförmig einrühren. Mit Schnittlauch bestreuen und servieren.

Guten Appetit!


8.0 Spaghetti Peperancia

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Während cacio e pepe vor allem in Rom das ganze Jahr gegessen wird, gibt es in den Wintermonaten eine erfrischende Variante desselben Gerichts. Ergänzt wird der Klassiker in diesem Fall nämlich durch frische Orangen. Gerade jetzt, wo die letzten guten Exemplare in den Auslagen liegen, ist dies eine der schönsten Arten, sich vom meist viel zu langen Winter zu verabschieden.

 

ZUTATEN (4 Personen):

400g   Spaghetti
150g   Pecorino oder Parmigiano
2TL     schwarze Pfefferkörner mittelgrob gemörsert   
15dl    Nudelkochwasser
            Salz

Für die Orangenemulsion:

50ml   bestes Olivenöl
1          Knoblauchzehe
100g   Pecorino oder Parmigiano
Saft und Abrieb von 1-2 Bio-Orangen

 

Zubereitung:

Für die Emulsion Knoblauch in dünnen Scheiben im Olivenöl bei mittlerer Temperatur anschwitzen. Der Knoblauch darf keine Farbe annehmen. Dann Orangensaft und Abrieb zugeben und mit dem Stabmixer zu einer trüben, gelben Emulsion aufmixen.
Beiseite stellen und später vor Gebrauch nochmals mixen.

Die Pasta al dente kochen, abgießen und etwas Kochwasser zurückhalten.

Spaghetti sofort in den heißen Topf zurück. Unter ständigem Rühren nach und nach den Rest vom geriebenen Pecorino mit dem Kochwasser hinzugeben bis eine cremige Emulsion entsteht, die sich perfekt um die Nudeln legt. Dieser Prozess bedarf etwas Übung und ist entscheidend für das perfekte Gelingen des Gerichts. Die Temperatur darf nicht so heiß sein, dass der Käse ausflockt, aber auch nicht so kalt, dass sich Käse und Kochwasser nicht richtig zur Creme verbinden. Außerdem ist die ständige Bewegung entscheidend. Am besten rührt man die Pasta mit einem großen Holzlöffel kräftig im Kreis und verändert dabei immer wieder vorsichtig die Temperatur. Da die Spaghetti währenddessen noch ein wenig nachgaren, ist es  wichtig, sie vorher etwas zu früh aus dem Kochwasser genommen zu haben.

Wenn sich die Creme perfekt gebildet hat, langsam und vorsichtig das Orangen-Öl-Gemisch und den Pfeffer dazugeben. Es verbindet sich unter ständigem Rühren mit der fettigen Käse-Emulsion und färbt das Gericht intensiv orange.

Guten Appetit!


7.0 Wiener Kalbsrahmgulasch

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Wer an Ostern keine Lust hat unser erstklassiges Premium-Beef zu grillen und sich vielleicht auch an den Feiertagen nicht an den Herd stellen möchte, kann dieses Gericht wunderbar vorkochen. Wie jedes Gulasch wird auch dieses durch Aufwärmen (nicht kochen lassen!) noch g€schmackiger. Zusammen mit köstlichen Butternockerln werden Sie sich wie im siebten Gulasch-Himmel fühlen.


ZUTATEN (4 Personen)

Butterschmalz zum Braten
200g   Zwiebeln fein gewürfelt
2          Knoblauchzehen fein gehackt
5          Zweige frischer Thymian
1          kleine Chilischote ohne Kerne gehackt
3EL     Mehl
1kg     Kalbfleisch (Schulter oder Wade)
4TL     Paprikapulver, edelsüß
2TL     Tomatenmark
125ml Weißwein
250g   Crème fraîche
1EL     Zucker
1/2l     Hühnerbrühe (kann auch gute Instantbrühe sein)
           Zesten einer halben Bio-Zitrone
1          Lorbeerblatt
Salz, Pfeffer, optional Zitronensaft

Zubereitung:

Kalbfleisch in 3x3cm große Würfel schneiden, salzen und mit Mehl bestäuben.

In einem großen Topf Schalotten, Knoblauch und Chili glasig dünsten und leicht mit Zucker karamellisieren. Alles aus dem Topf nehmen und beiseitestellen.

Fleisch mit Butterschmalz anbraten bis sich Röstaromen bilden. Paprika und Tomatenmark zugeben und mitrösten.

Zwiebelgemisch, Zitronenzesten und Lorbeerblatt zugeben; dann mit Weißwein ablöschen.

2x heiße Hühnerbrühe mit einem Schöpfer zugeben und verkochen lassen. Dann den Bratensatz sorgfältig vom Topfboden abkratzen. Soll sich auflösen.

Restliche Hühnerbrühe zugeben. Mit aufgesetztem Deckel ca. 30 Minuten leicht köcheln lassen. Danach offen für 15-30 Minuten mit Thymianzweigen reduzieren lassen, bis das Fleisch weich ist. Nach Geschmack noch Salzen und Pfeffern Eventuell für mehr Frische noch Zitronensaft zugeben. Lorbeer und Thymian entfernen und Crème fraîche nach Geschmack einrühren. Eventuell nochmals nachwürzen.

Guten Appetit!


6.0 Spaghetti alio, olio e peperoncino da Donato

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Klassischerweise verwendet man getrocknete Peperoncini aus Apulien oder von Sizilien. Eine interessante, schön fruchtige Variante ergibt sich mit frischen Chilis, fein geschnitten oder mit der Verwendung von Sambal Oelek. Auf jeden Fall passt das Rezept in die Zeit – die Zutaten sind ein echtes Sparpaket und Knoblauch und Chili stärken das Immunsystem. Das Ei ist der österliche Vorbote.

ZUTATEN (4 Personen)

400 g Spaghetti 4-6 mittelgroße Knoblauchzehen, fein geschnitten 20 Kirschtomaten 150 ml Olivenöl (das beste, das Sie bekommen können) 2-4 Chilis fein geschnitten, nach Geschmack ohne Kerne und Trennhäute oder 2-4 TL Sambal Oelek (aus dem Supermarkt) 100 g Parmigiano, frisch gerieben 2 Hand voll frische, kleingeschnittene Petersilie schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Salz, Zucker 4 Eigelb roh

Zubereitung:

Spaghetti al dente kochen. Kirschtomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach unten in Olivenöl leicht schmelzen lassen. Salzen und pfeffern und je nach Reifegrad mit einer kleinen Prise Zucker bestreuen. In der Zwischenzeit Knoblauch und Chili/Sambal Oelek mit 50 ml Olivenöl leicht anschwitzen. Keinesfalls Farbe nehmen, aber ca. 10 Minuten ziehen lassen, damit das Olivenöl aromatisiert wird. Nach Geschmack salzen. Geschmolzene Kirschtomaten zugeben und kurz umrühren. Spaghetti, Parmigiano und Petersilie unterheben. Auf 4 Teller verteilen und jeweils mit einem rohen Eigelb krönen (kann natürlich auch weggelassen werden). Das Eigelb soll individuell unter die heiße Pasta gehoben werden und macht alles wunderbar cremig.

Guten Appetit!


5.0 Penne con salsiccia

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Dem echten Ansbacher ist seine Bratwurst sein Höchstes. Deswegen gibt es heute nicht die italienische Variante mit Salsiccia, der typischen italienischen Bratwurst. Wir konzipieren dieses Gericht mit einer Hauptzutat, die bei uns jeder Metzger im Angebot hat. Die Hauptaromen Fenchelsaat und Rosmarin werden in dieser Variante von Majoran und Piment abgelöst. Franconia goes Italy!

ZUTATEN (4 Personen)

350g Penne rigate, 4 geräucherte Bratwürste, weich ca. 400g, 200 g Kirschtomaten, 1 Chilischote, 2 Schalotten, 2 Knoblauchzehen, 1 Bund Frühlingslauch 80 g Pecorino, 250 ml Tomaten püriert, 1 Zweig Basilikum, 2 EL Olivenöl, Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Pasta al dente in reichlich Salzwasser kochen. Das Wurstbrät in kleinen Klößchen aus der Haut drücken und die Klößchen im heißen Öl ca. 5 Minuten anbraten, dann herausnehmen. Schalotten abziehen und würfeln. Knoblauch abziehen und fein schneiden. Chilischote der Länge nach aufschneiden, von Kernen und Scheidewänden befreien und fein hacken. Schalotten, Knoblauch und Chilischote im Bratfett andünsten. Kirschtomaten waschen, trockentupfen und vierteln. Frühlingslauch putzen, vom Strunk befreien, in Ringe schneiden und zusammen mit den Tomaten dazugeben und mit anschwitzen. Pürierte Tomaten hinzufügen und alles aufkochen. Fleischklößchen hinzugeben und einige Minuten mitköcheln lassen. Basilikum abbrausen, trockenwedeln, fein hacken und hinzufügen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Pecorino darüber reiben. Das Gericht auf Tellern anrichten und servieren.

Guten Appetit!


4.0 Brasilianisches Caipirinha-Hähnchen

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In Brasilien ist diese Hähnchen-Zubereitung fast Volkssport, weil man mit ihr und preiswerten Produkten ein schmackhaftes Essen „zaubern“ kann. In der aktuellen Krise ist besonders die Alkohol-Marinade sinnig, denn das Virus scheut Alkohol wie der Teufel das Weihwasser. Wir haben das Original-Rezept ohne Geschmacks-einbußen so abgeändert, dass man die Zutaten auch bei uns leicht findet.

ZUTATEN (4 Personen):

1 mittelgroßes Hähnchen (ca. 1,5-1,8kg), bitte auf ordentliche Herkunft achten! 5 Salbeiblätter, fein gehackt 2EL Rum (bitte keinen Stroh-Rum verwenden!!) 1EL brauner Zucker Salz und frisch gemahlener Pfeffer Für die Marinade: Saft von 2 Limetten 2EL brauner Zucker 3EL Rum 3 Knoblauchzehen, fein gehackt (nicht gepresst!) 2EL Olivenöl (bitte ein wirklich gutes!) 5 große Salbeiblätter, fein gehackt 1 leere Bierdose; alternativ eine saubere Konservendose

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Das gesäuberte Hähnchen mit Olivenöl, Salz, Pfeffer gehacktem Salbei innen und außen einreiben.

Alle Zutaten für die Marinade in eine Schüssel geben und gut vermischen bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Die Marinade in die saubere (!) Dose füllen. Die Dose in die Mitte des Backblechs (eventuell vorher mit Alufolie ausschlagen) stellen und das Hähnchen so auf die Dose setzen, dass es stabil auf der Öffnung sitzt. Eine ausgepresste Limettenhälfte als Deckel auf die Nackenöffnung legen, damit der Dampf während des Garens nicht entweichen kann Das Hähnchen je nach Größe 45-60 Minuten braten; kurz vor dem richtigen Garpunkt das Hähnchen mit der Zucker-Rum-Mischung einpinseln und goldbraun fertig braten.

Die Marinade aus der Dose zum Hähnchen reichen.

Guten Appetit!


3.0 Orientalische Paprika-Tomaten-Suppe

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Suppen wärmen Körper und Seele und können auch in größeren Mengen gut zubereitet werden. Was Sie nicht gleich brauchen, können Sie problemlos 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren oder – noch besser: Vielleicht gibt es in Ihrem Bekanntenkreis Menschen, denen Sie in dieser Zeit Gutes tun wollen.

ZUTATEN (12 Portionen):

6 rote Paprikaschoten, 1-2 rote Chili (Vorsicht!), 6 EL bestes Olivenöl, 3 Zwiebeln fein gehackt, 3 EL Tomatenmark, 3-5 EL Harissa (Paste oder Pulver aus dem Supermarkt), 8 Knoblauchzehen fein gehackt, 2 TL gemahlener Kreuzkümmel, 250ml Orangensaft frisch gepresst, 2l Hühner- oder Gemüsebrühe, 3 Dosen passierte Tomaten (400g) guter Qualität (!!), 6 Lorbeerblätter, Salz, Zucker und frisch gemahlener Pfeffer, frischer Ingwer, Koriandergrün oder Petersilie

Zubereitung:

Paprikaschoten und Chili ohne Kerne und Scheidewände klein schneiden und beiseitestellen.

Olivenöl erhitzen und Zwiebeln 5 Minuten anschwitzen. Tomatenmark, Harissa, Kreuzkümmel und Knoblauch sowie den Orangensaft hinzufügen und umrühren, so dass sich alles gut verbindet. Pürierte Tomaten, rote Paprika, Chili und Lorbeerblätter zugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen bis der Paprika weich ist. Lorbeerblätter entfernen und mit dem Handmixer fein pürieren.

Mit Salz, Zucker und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Frischen Ingwer fein gerieben nach Geschmack zufügen.

Heiße Suppe auf Teller verteilen und mit gehacktem Koriander oder Petersilie garnieren.

Guten Appetit!

ACHTUNG!
Chili kann sehr unterschiedlich scharf sein. Deshalb nach eigenem Gusto zunächst nur einen Teil der angegebenen Menge verwenden. Nach dem Pürieren prüfen Sie die Schärfe der Suppe. Wenn Sie noch mehr Schärfe wünschen, zusätzlichen Chili mit etwas Suppe in einem Messbecher pürieren und peu à peu wieder zur Suppe geben.


2.0 Langsam gegarter Schweinebauch mediterran

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In Franken sagt man, dass Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhalten. Gerade das brauchen wir zurzeit. Und weil dem Franken sein Schweinebraten das Wichtigste ist, gibt es heute ein dazu passendes Rezept mit mediterranem Touch.

ZUTATEN (4-5 Personen)

1,2 kg Schweinebauch (mit Fett und Schwarte)

Für die Füllung:

20 g Salbeiblätter frisch, 20 g Rosmarinnadeln frisch, 1-2 dicke Knoblauchzehen, 1-2 TL feines Meersalz, 1 TL frisch gemahlener Pfeffer

Zum Würzen:

1-2 EL erstklassiges Olivenöl, 1-2 TL feines Meersalz

Zubereitung:

Den Ofen auf 160 Grad vorheizen.

Für die Füllung Blättchen von den Kräutern zupfen und zusammen mit den restlichen Zutaten fein hacken und beiseitestellen. Schweinebauch mit der Schwarte nach unten auf eine saubere Arbeitsfläche legen, die Füllung auf dem Fleisch verteilen und gut einmassierend verteilen. Dann den Schweinebauch der Länge nach einrollen und mit Küchengarn fixieren. Die Schwarte mit Olivenöl einreiben und salzen.

Den Schweinbauch in einen Bräter oder auf ein tiefes Backblech legen, mit Alufolie abdecken und etwa 3 Stunden im Ofen braten. Nach dieser Zeit mit einer Fleischgabel oder Rouladen-Nadel den Gargrad prüfen. Wer die Kerntemperatur messen kann, sollte auf 75-80 Grad achten. Gegebenenfalls noch nachbraten.

Dann Alufolie entfernen, das Fleisch auf den Rost legen und bei 200 Grad die Schwarte goldbraun und knusprig zu Ende braten. Anschließend im geöffneten Backofen 10-15 Minuten ruhen lassen. Danach aufgeschnitten z.B. mit Kartoffelsalat servieren.

Guten Appetit!


1.0 Tagliolini al limone

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Pasta ist immer gut, und in diesem fantastisch einfachen italienischen Rezept kommen die komplexen Aromen reifer Zitronen auf unnachahmlich italienische Art zum Ausdruck. Allora!

ZUTATEN (4 Personen):

100 ml Olivenöl (das beste, das Sie finden können), 2 Biozitronen, 500g Pasta, z.B. Tagliolini oder Spaghetti (die besten, die Sie finden können), 3 EL Parmigiano Reggiano, gerieben, Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Nach Geschmack: Petersilie

Zubereitung:

Das Olivenöl in einer Pfanne bei geringer Hitze erwärmen. Die Schale der Zitronen hineinreiben, dabei darauf achten, dass Sie nur die aromatische, gelbe Haut abreiben, nicht den weißen Teil, denn der würde dem Gericht eine unangenehm bittere Note verleihen. Bei kleinster Hitze etwas ziehen lassen – es soll keinesfalls brutzeln. Dann gut verrühren und von der Herdplatte nehmen.

In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Pasta al dente kochen. Abgießen. Die Pasta mit der Olivenöl-Zitronen-Sauce vermengen, einen Spritzer frisch gepressten Zitronensaft sowie den Parmesan zugeben und ebenfalls gut vermischen. Nach Geschmack noch frische, kleingeschnittene Petersilie beifügen.

Auf eine vorgewärmte Servierplatte transferieren, mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen und mit extra Parmesan für individuelles Abschmecken zu Tisch bringen.

Guten Appetit!